Planungen für Elbe-Saale-Kanal werden nicht weiterverfolgt

Planungen für Elbe-Saale-Kanal werden nicht weiterverfolgt

21.6.2011 | BUND-Pressemitteilung

Nach einer Antwort aus dem Bundesverkehrsministerium auf Anfrage der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, MdB Dorothea Steiner, werden die Planungen für den Bau eines Elbe-Saale-Kanals offenbar nicht weiterverfolgt. Entgegen bisheriger Verlautbarungen sei weder eine neue Wirtschaftlichkeitsbetrachtung noch ein Scoping-Termin geplant, der zu einen Planfeststellungsverfahren geführt hätte.

Der BUND sieht in dieser Äußerung des Staatssekretärs Enak Ferlemann, dass sich die Vernunft durchgesetzt habe, so Ernst Paul Dörfler, Leiter des BUND-Elbeprojektes. Wer immer noch daran festhalte, dass sich im Elbe-Saale-Verkehr schwere Massengüter, wie Baustoffe oder Zement, verlässlich transportieren ließen, möge sich die Wasserstände der Elbe anschauen oder einfach einen Blick auf den Fluss werfen.

Dörfler: „Seit Anfang Mai führt die Elbe Niedrigwasser. Die niedrigsten Wasserstände sind laut Statistik im September zu erwarten. Ein planbarer Massengütertransport ist unter diesen Umständen weder mit noch ohne Elbe-Saale-Kanal möglich. Eine Verabschiedung von diesem Projekt ist deshalb sehr vernünftig.“

Rückfragen: Dr. Ernst Paul Dörfler | Mobil 0178-16 17 800


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